Böblingen
Zu Beginn des Jahres 2007 konnten wir Böblingen gratulieren: Die Stadt hat mit dem Jahresabschluss 2006 als erste Kommune in Baden-Württemberg für alle kommunalen Kindertageseinrichtungen durch intensive Workshops mit infans die Grundlage für eine Arbeit nach dem Konzept gelegt.

Vom Konzept zur Multiplikation in mitforschenden Einrichtungen  - Eine Tagung von infans und pfv

Kurz informiert Bild 1Von 2002 bis 2005 wurde das infans-Konzept in Brandenburg und Baden-Württemberg gemeinsam mit 68 Kindertagesstätten erprobt und weiterentwickelt. Ein Teil dieser Einrichtungen hat seine Türen für Fachpersonal aus Kindertagesstätten, Fachschulen, Beratung geöffnet und bietet damit die Möglichkeit des Einblicks in die praktische Umsetzung des Konzepts. Von der Fachöffentlichkeit wird dieses Angebot stark nachgefragt und Konsultationskitas als Orte der kompetenten Information und kollegialen Beratung wahrgenommen. Auch der pfv-Bildungsbus war schon zu den  Konsultationseinrichtungen des „Projektverbundes Bildung“ unterwegs.  

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Kurz informiert Bild 4Vor diesem Hintergrund haben der pfv und infans vom 29. bis 31. März 2007 die mitforschenden Konsultations-Kindertageseinrichtungen aus Brandenburg und Baden-Württemberg und deren Träger zu einer Tagung nach Blossin eingeladen. Im Zentrum der Tagung standen die Erfahrungen mit der Umsetzung des infans-Konzepts in den beiden Bundesländern und Fragestellungen der Multiplikation. Die Tagung war gekennzeichnet durch intensive angeregte und anregende Fachgespräche. Die Ausstellungspräsentationen der 16 beteiligten Konsultationskitas belegten die hohe fachliche Kompetenz, mit der die Kitateams das infans-Konzept umsetzen und ihrer Multiplikatorentätigkeit nachgehen.

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Die Ergebnisse des fachlichen Diskurses in den Workshops zu den Aufgaben der Konsultationseinrichtungen und den Zielen ihrer Multiplikationstätigkeit waren Grundlage für die Vorbereitung der bundesweiten pfv Fachtagung „Praxis lernt von Praxis – Konsultationseinrichtungen als Stätten kollegialer Fortbildung“, die im November 2007 in Fulda stattfand.

Pforzheim

Kurz informiert Bild 8Im November 2007 wurde in Pforzheim die Grundqualifizierung für 180 pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen abgeschlossen. Alle 19 städtischen Kindertageseinrichtungen setzen den Orientierungsplan für Bildung und Erziehung nun mit dem infans-Konzept um.

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In 6 dreitägigen Workshops mit Beate Andres und Hans-Joachim Laewen konnten sich die Kita-Teams Grundlagenkenntnisse und Verfahrensweisen des Konzepts erarbeiten. Bis 2009 werden die Leitungen und Teams der Kitas in themenbezogenen Facharbeits-gruppen und Inhouse-Fortbildungen bei der Implementierung des infans-Konzepts in ihren Häusern von Beate Andres, Csilla Juhasz und Elisabeth Hollmann unterstützt. Der Gesamtprozess wird von der Kita Fachberaterin Renate Engler geleitet.

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Seminarreihe „Mit dem infans-Konzept Qualität entwickeln“
  • Am Sozialpädagogischen Fortbildungswerk Berlin-Brandenburg, SFBB, wurde in Kooperation mit infans von Juni 2006 bis Oktober 2007 eine Seminarreihe zum infans-Konzept durchgeführt. Geleitet wurde die Weiterbildung von Beate Andres und Dr. Monika Bekemeier. Als Referentinnen waren Gitta Klemm, Regina Handke und Andrea Nöske, Multiplikatorinnen aus Konsultationseinrichtungen, an der Durchführung der Seminarreihe beteiligt.
  • Die Weiterbildung, bestehend aus Seminartagen, der Umsetzung von Praxisaufgaben und der Reflexion des Praxisprozesses, richtete sich an Teams von Kindertageseinrichtungen. Aus den beteiligten Teams qualifizierten sich einzelne Mitarbeiterinnen jeweils zu Inhalten eines Konzept-Moduls. Während der Implementierungsphase des Konzepts in ihren Einrichtungen unterstützen sie ihre Kolleginnen als Expertinnen, waren Ansprechpartner zu den Handlungsschritten „ihres“ Moduls und achteten im Prozess darauf, dass alle Module im Blick behalten wurden. Die Leiterinnen nahmen an allen Seminartagen zu den fünf Konzept-Modulen teil.
  • Die Seminarreihe wurde am 20. Oktober 2007 mit einer Tagung erfolgreich abgeschlossen.

Trialog
In Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg wurde 2007 der Trialog zwischen dem Institut für Kleinkindpädagogik der Freie Universität Berlin, infans und den Autoren der Brandenburger "Grundsätze für die elementare Bildung" weitergeführt. Ziel ist es, zu einer Abstimmung zwischen politischen Vorgaben, Konzeptualisierung und Evaluierung zu gelangen.

Fachgespräch in der Grundschule Eisingen
Auf Einladung des Vereins „Goldader Bildung“, Pforzheim beteiligte sich infans am 10. Oktober 2007 an einem Fachgespräch in der Grundschule Eisingen zum Thema „Bildungspläne in Kita und Schule innovativ umsetzen“.
Es diskutierten Vertreter/innen aus Kita und Grundschule:
  • Kernaussagen aus den Bildungsplänen von Kindergarten und Grundschule
  • Wie werden Interessen und Themen des Kindes im infans-Konzept definiert? -Was ist unter zugemuteten Themen zu verstehen?
  • Kinder können mehr – sie werden unterschätzt?
  • Kinder sollen mehr – führt das zur Durchrationalisierung und Funktionalisierung?

Moderiert wurde das Gespräch von Gottfried Bichsel, KVJS.

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