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Es entspricht der Philosophie unserer Arbeit, das Vorläufige so ernst zu nehmen wie das scheinbar Fertige, dem Möglichen Raum zu geben in der Welt des Faktischen. Entwicklung ist anders nicht denkbar und Entwicklung ist das, was uns interessiert. Im Zentrum unserer Arbeit steht das heranwachsende Kind in seinen frühen Jahren, und wir versuchen, die Kenntnisse aus Forschung und Berufserfahrung für einen Ausschnitt des kindlichen Lebens - die Kindertageseinrichtungen - fruchtbar zu machen. Das bei weitem aufwändigste Projekt, auf das wir unsere Arbeit im vergangenen Jahrzehnt konzentriert haben, ist die Entwicklung eines umfassenden pädagogischen Konzepts für Kindertageseinrichtungen und seine Praxiserprobung.
Das infans-Konzept der Frühpädagogik bietet einen Handlungsrahmen für die pädagogischen Fachkräfte im Elementarbereich, der inzwischen in über 1.500 Kindertageseinrichtungen - in Baden-Württemberg, Brandenburg und der deutschsprachigen Schweiz - zur Grundlage der pädagogischen Arbeit geworden ist. Erste wissenschaftliche Untersuchungen belegen die positiven Effekte des Konzepts sowohl für die Qualität der Arbeit als auch für die Entwicklung der Kinder.
Aktuell arbeiten wir intensiv an einer Anpassung des Konzepts an die Besonderheiten von Kindern unter drei Jahren.
Beate Andres
Hans-Joachim Laewen
Zur Geschichte
infans wurde 1988 von dem Soziologen Hans-Joachim Laewen
und der Erziehungswissenschaftlerin Beate Andres gemeinsam mit einer Gruppe von
ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Absolventinnen des Arbeitsbereichs
Kleinkindpädagogik der Freien Universität Berlin gegründet.
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